ACNATAC 10 mg/g+0,25 mg/g Gel 60 g

von Viatris Healthcare GmbH

Artikelnummer: 10168841

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Bei Arzneimitteln: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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Details

PZN 10168841
Anbieter Viatris Healthcare GmbH
Packungsgröße 60 g
Produktname Acnatac 10mg/g + 0,25mg/g
Darreichungsform Gel
Rezeptpflichtig ja
Apothekenpflichtig ja

Anwendungshinweise

Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

Art der Anwendung?
Tragen Sie das Arzneimittel auf die betroffene(n) Hautstelle(n) auf. Zuvor reinigen Sie die betroffene(n) Stelle(n). Waschen Sie nach der Anwendung gründlich die Hände. Vermeiden Sie den versehentlichen Kontakt mit Schleimhäuten, Mund, Nasenlöchern, Augen und mit offenen Hautstellen.

Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach der Art der Beschwerden und/oder dem Verlauf der Erkrankung. Die Anwendungsdauer sollte ohne erneute ärztliche Untersuchung 12 Wochen nicht überschreiten.

Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es zu Hautrötung, Abschälung der Haut, sonstigen Hautbeschwerden sowie zu Magen-Darm-Beschwerden wie Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall kommen. Bei versehentlichem Verschlucken wenden Sie sich umgehend an einen Arzt.

Anwendung vergessen?
Setzen Sie die Anwendung zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.

 

Dosierung
Zum Auftragen auf die Haut bei Akne:
 
Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene eine ausreichende Menge 1-mal täglich vor dem Schlafengehen

Anwendungsgebiete

- Akne
   - Leichte Hautentzündung mit Mitessern (Akne comedonica)
   - Hautentzündung mit Papeln und Pusteln (papulo-pustulöse Akne)

Wirkungsweise

Wie wirken die Inhaltsstoffe des Arzneimittels?

Das Arzneimittel besteht aus einer Kombination von zwei Wirkstoffen.
Clindamycin gehört zu den Antibiotika und behindert die Produktion von Eiweiß in der Bakterienzelle. Dadurch fehlen den Bakterien wichtige Bausteine für Wachstum und Stoffwechsel. Die Bakterien werden in ihrer Vermehrung gehemmt. Es wurden auch direkt Bakterien abtötende Eigenschaften des Wirkstoffes beobachtet.
Tretinoin ist ein Vitamin A-Abkömmling und gehört zur Gruppe der Retinoide. Wie Vitamin A normalisiert Tretinoin das Wachstum und die Differenzierung von Haut- und Schleimhautzellen und senkt eine erhöhte Zellteilungsrate. Durch Eingriff in die Keratinbildung wird zudem die Hornschicht aufgelockert und oberflächliche Zellen können leichter abgeschilfert werden. Zudem beeinflussen Retinoide das Immunsystem und haben eine entzündungshemmende Wirkung.

Zusammensetzung

bezogen auf 1 g Gel

+ Clindamycin dihydrogenphosphat

10 mg Clindamycin

0,25 mg Tretinoin

+ Glycerol

+ Carbomer 981

1,5 mg Methyl-4-hydroxybenzoat

0,3 mg Propyl-4-hydroxybenzoat

+ Polysorbat 80

+ Dinatrium edetat-2-Wasser

+ Citronensäure

0,2 mg Butylhydroxytoluol

+ Trometamol

+ Wasser, gereinigtes

Gegenanzeigen

Was spricht gegen eine Anwendung?

- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Darmentzündung (Morbus Crohn)
- Dickdarmschleimhautentzündung (Colitis ulcerosa)
- Antibiotikum-bedingte Darmentzündung
- Hautkrebs, in der Vor- oder Familienvorgeschichte
- Akute Hautentzündung (Ekzem) mit Juckreiz und Rötung, in der Vorgeschichte
- Entzündliche Hauterkrankung im Gesichtsbereich (Rosacea), in der Vorgeschichte
- Akneähnliche, entzündliche Hauterkrankung im Mundbereich (periorale Dermatitis), in der Vorgeschichte
- Schwere Verlaufsformen der Akne

Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 12 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.

Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
- Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.

Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.

Nebenwirkungen

Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

- Akne
- Trockene Haut (Xerodermie)
- Hautrötung durch gesteigerte Durchblutung (Erythem)
- Vermehrte Bildung von Hautfett (Seborrhoea)
- Erhöhte Lichtempfindlichkeit der Haut
- Juckreiz (Pruritus)
- Hautausschlag
- Schuppen bildender Hautausschlag (exfoliativer Hautauschlag)
- Hautschuppung bzw. -abschälung (Exfoliation)
- Sonnenbrand
- Schmerzen an der Anwendungsstelle
- Hautentzündung an der Anwendungsstelle
- Trockenheit an der Anwendungsstelle
- Hautrötung an der Anwendungsstelle

Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.

Hinweise

Was sollten Sie beachten?
- Vermeiden Sie übermäßige UV-Strahlung, z.B. in Solarien oder bei ausgedehnten Sonnenbädern, weil die Haut während der Anwendung des Arzneimittels empfindlicher reagiert.
- Bei Frauen im gebärfähigen Alter sind während und unter Umständen auch eine zeitlang nach der Therapie wirksame Verhütungsmethoden erforderlich. Sprechen Sie hierzu Ihren Arzt oder Apotheker an.
- Parabene (Konservierungsstoffe z.B. E 214 - E 219) können Überempfindlichkeitsreaktionen, auch mit zeitlicher Verzögerung, hervorrufen.
- Antioxidantien (z.B. Butylhydroxyanisol, Butylhydroxytoluol) können Hautreizungen (z.B. Kontaktdermatitis), Reizungen der Augen und Schleimhäute hervorrufen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.