EPROSARTAN ratioph.comp.600mg/12,5mg Filmtabletten 28 St

von ratiopharm GmbH

Andere Packungsgrößen:

56 St
98 St

Artikelnummer: 03575184

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Bei Arzneimitteln: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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Details

PZN 03575184
Anbieter ratiopharm GmbH
Packungsgröße 28 St
Packungsnorm N1
Produktname Eprosartan-ratiopharm comp. 600mg/12,5mg
Darreichungsform Filmtabletten
Rezeptpflichtig ja
Apothekenpflichtig ja

Anwendungshinweise

Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.

Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.

Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu niedrigem Blutdruck, Übelkeit und Benommenheit kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

Einnahme vergessen?
Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.

 

Dosierung
Allgemeine Dosierungsempfehlung:
 
Erwachsene 1 Tablette 1-mal täglich morgens, unabhängig von der Mahlzeit

Anwendungsgebiete

- Bluthochdruck

Wirkungsweise

Wie wirken die Inhaltsstoffe des Arzneimittels?

Eprosartan: Der Wirkstoff erweitert indirekt die Blutgefäße. Um das zu erreichen, blockiert er im Körper die Bindungsstellen von Botenstoffen, so genannte Angiotensin-Rezeptoren. Angiotensin ist ein Botenstoff der ein Zusammenziehen der Blutgefäße und damit eine Blutdruckerhöhung bewirkt.

Hydrochlorothiazid: Der Wirkstoff fördert die Ausscheidung von Natrium-, Kalium- und Chlorid-Ionen aus dem Körper. Gleichzeitig schwemmt er verstärkt Wasser aus. Dadurch senkt er den Blutdruck und beseitigt Ödeme (Wassereinlagerungen).

Zusammensetzung

bezogen auf 1 Tablette

735,83 mg Eprosartan mesilat

600 mg Eprosartan

12,5 mg Hydrochlorothiazid

+ Lactose-1-Wasser

43,3 mg Lactose

+ Cellulose, mikrokristalline

+ Maisstärke, vorverkleistert

+ Crospovidon

+ Magnesium stearat (pflanzlich)

+ Wasser, gereinigtes

+ Poly(vinylalkohol)

+ Talkum

+ Titandioxid

+ Macrogol 3350

+ Eisen(II,III)-oxid

+ Eisen(III)-oxidhydrat, schwarz

Gegenanzeigen

Was spricht gegen eine Anwendung?

Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe

Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Asthma bronchiale
- Herzschwäche
- Ischämische Kardiomyopathie (Herzmuskelschwäche nach Herzinfarkt)
- Herzmuskelerkrankung mit starker Verdickung und Einengung der Herzkammer (Hypertrophe Kardiomyopathie)
- Verengung einer Herzklappe der linken Herzhälfte (Mitral- bzw. Aortenklappe)
- Durchblutungsstörung der Hirngefäße
- Verengung einer Nierenarterie, wodurch die Durchblutung der Niere eingeschränkt ist
- Eingeschränkte Nierenfunktion
- Eingeschränkte Leberfunktion
- Stauung der Gallenflüssigkeit, wenn z.B. die Gallenwege verstopft sind.
- Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
- Erhöhte Harnsäurewerte
- Gicht
- Überproduktion von Aldosteron in der Nebenniere
- Störungen des Flüssigkeit- und Salzhaushaltes, wie:
- Erhöhte Kaliumwerte
- Kaliummangel
- Erhöhte Kalziumwerte
- Natriummangel
- Neigung zu Allergien
- Lupus erythematodes

Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.

Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Das Arzneimittel sollte nach derzeitigen Erkenntnissen nicht angewendet werden.
- Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.

Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.

Nebenwirkungen

Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

- Magen-Darm-Beschwerden, wie:
- Übelkeit
- Bauchschmerzen
- Schleimhautentzündungen von Magen und Dünndarm
- Mundtrockenheit
- Kopfschmerzen
- Schwindel
- Müdigkeit
- Schlafstörungen, wie:
- Schlaflosigkeit
- Unruhe
- Angstzustände
- Nervosität
- Depressionen
- Missempfindungen, wie Kribbeln, Ameisenlaufen oder Taubheit
- Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, wie:
- Hautausschlag
- Schwitzen
- Herzklopfen
- Herzrhythmusstörungen
- Infektionen der oberen und unteren Atemwege, wie:
- Schnupfen
- Rachenentzündung
- Bronchitis
- Husten
- Harnwegsinfektionen
- Brustschmerzen
- Nasenbluten
- Wassereinlagerungen (Ödeme), vor allem an den Beinen oder Armen
- Eiweißverlust über die Niere (Eiweiß im Urin)
- Störungen des Flüssigkeit- und Salzhaushaltes, wie:
- Erhöhte Kaliumwerte
- Anstieg der Leberwerte
- Anstieg des Blutzuckers
- Veränderung des Blutbildes, wie:
- Leukozytose (erhöhte Anzahl an weißen Blutkörperchen)
- Rückenschmerzen
- Gelenkschmerzen
- Gelenkentzündungen
- Arthrose (Gelenkverschleiß)
- Nervenschmerzen
- Fieber
- Ansammlung von Flüssigkeit in der Aderhaut (Chorioidale Effusion) mit Gesichtsfeldstörung

Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.

Hinweise

Was sollten Sie beachten?
- Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch, vor allem in höheren Dosierungen oder in Kombination mit Alkohol, beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
- Vermeiden Sie übermäßige UV-Strahlung, z.B. in Solarien oder bei ausgedehnten Sonnenbädern, weil die Haut während der Anwendung des Arzneimittels empfindlicher reagiert.
- Dieses Arzneimittel enthält Stoffe, die unter Umständen als Dopingstoffe eingeordnet werden können. Fragen Sie dazu Ihren Arzt oder Apotheker.
- Vorsicht bei Allergie gegen Sulfonamide!
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Lactose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.