AMOXIHEXAL Saft 100 ml

von Hexal AG

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2X100 ml

Artikelnummer: 03187938

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Bei Arzneimitteln: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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Details

PZN 03187938
Anbieter Hexal AG
Packungsgröße 100 ml
Packungsnorm N1
Produktname AmoxiHEXAL Saft
Darreichungsform Pulver zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen
Monopräparat ja
Wirksubstanz Amoxicillin-3-Wasser
Rezeptpflichtig ja
Apothekenpflichtig ja

Anwendungshinweise

Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

Art der Anwendung?
Bereiten Sie das Arzneimittel zu und nehmen Sie es ein. Lassen Sie sich zur Zubereitung von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten. Vor Gebrauch gut schütteln.

Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt. Das Arzneimittel sollte noch mindestens 2-3 Tage nach Abklingen der Beschwerden genommen werden. Allgemeine Behandlungsdauer: 7-10 Tage, bei Streptokokken-Infektion mindestens 10 Tage.

Überdosierung?
Es kann zu einer Vielzahl von Überdosierungserscheinungen kommen, unter anderem zu Magenschmerzen, Übelkeit, Durchfall, Verwirrtheit und Krampfanfällen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

Einnahme vergessen?
Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.

 

Dosierung
Folgende Dosierungsempfehlungen werden gegeben - die Dosierung für Ihre spezielle Erkrankung besprechen Sie am besten mit Ihrem Arzt:
 
Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene
(über 40 kg Körpergewicht)
10-20 ml 3-mal täglich in gleichmäßigen Abständen, unabhängig von der Mahlzeit
Höchstdosis: Bei schweren Fällen kann die Tagesdosis für Erwachsene auf 80-120 ml gesteigert werden.
 
Zur Vorbeugung gegen Bakterieninfektion des Herzens - einmalige Gabe:
 
Erwachsene 40 ml 40 ml 1 Stunde vor dem Eingriff
Beseitigung des Erregers Helicobacter pylori (in Kombination mit anderen Arzneimitteln über 7-Tage):
 
Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene
(über 40 kg Körpergewicht)
20 ml 2-mal täglich im Abstand von 12 Stunden, unabhängig von der Mahlzeit
Für Kinder unter 12 Jahren wird das Arzneimittel von Ihrem Arzt entsprechend dem Körpergewicht dosiert. Folgende Orientierungshilfen werden gegeben:
 
Säuglinge bis 3 Monate
(bis 5 kg Körpergewicht)
1,5-3,0 ml 3-mal täglich morgens, mittags und abends, unabhängig von der Mahlzeit

Säuglinge von 3-6 Monaten
(mit 6-7,5 kg Körpergewicht)
2,0-4,5 ml 3-mal täglich morgens, mittags und abends, unabhängig von der Mahlzeit

Säuglinge von 6-12 Monaten
(mit 8-10 kg Körpergewicht)
2,5-6 ml 3-mal täglich morgens, mittags und abends, unabhängig von der Mahlzeit

Kinder von 1-3 Jahren
(mit 11-15 kg Körpergewicht)
3-9 ml 3-mal täglich morgens, mittags und abends, unabhängig von der Mahlzeit

Kinder von 3-6 Jahren
(mit 16-20 kg Körpergewicht)
4,5-12 ml 3-mal täglich morgens, mittags und abends, unabhängig von der Mahlzeit
Dosierhilfe: Dem Arzneimittel liegt für eine korrekte Dosierung ein Messbehältnis bei.
 
Patienten mit einer Nierenfunktionsstörung: Sie müssen in Absprache mit Ihrem Arzt eventuell die Einzel- oder die Gesamtdosis reduzieren oder den Dosierungsabstand verlängern.
 

Anwendungsgebiete

Es gibt verschiedene Erreger, die eine Erkrankung verursachen können. Ob das Arzneimittel gegen die vorliegende Infektion wirksam ist, kann nur der Arzt entscheiden.

 

- Bakterieninfektionen, wie:
- Beseitigung des Erregers Helicobacter pylori, der häufig wiederkehrende Magen-Darm-Geschwüre auslösen kann
   + Bakterieninfektionen des Hals-Nasen-Ohren-Bereichs, wie:
   + Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis)
   + Mittelohrentzündung (Otitis media)
   + Mandelentzündung
   + Bakterieninfektionen der Atemwege
   + Bakterieninfektion der Niere
   + Bakterieninfektion der Harnwege
   + Bakterieninfektionen des Magen-Darm-Traktes
- Vorbeugung gegen Bakterieninfektionen des Herzens, z.B. nach zahnchirurgischen Eingriffen
- Lyme-Borreliose

Wirkungsweise

Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Der Wirkstoff gehört zu den Antibiotika und tötet Bakterien ab, indem er den Aufbau der Bakterienzellwand hemmt. Dadurch wird die äußere Hülle der Bakterien geschwächt und kann platzen. Der Wirkstoff kann jedoch nur bei Bakterien eingreifen, bei denen die Hülle gerade entsteht oder umgebaut wird, also während dem Wachstum oder der Vermehrung durch Zellteilung.

Zusammensetzung

bezogen auf 5 ml Fertiglösung

286,98 mg Amoxicillin-3-Wasser

250 mg Amoxicillin

+ Aspartam

+ Phenylalanin

+ Guar

+ Natriumbenzoat

+ Natrium citrat

+ Siliciumdioxid, gefällt

+ Talkum

+ Citronensäure

+ Zitronen-Aroma

+ Sorbitol 70

+ Sulfite

+ Pfirsich-Aprikosen-Aroma

+ Sorbitol 70

+ Sulfite

+ Apfelsinen-Aroma

Gegenanzeigen

Was spricht gegen eine Anwendung?

Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe

Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Neigung zu Allergien
- Neigung zu Asthma
- Schwere Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts, die mit Erbrechen und Durchfällen einhergehen
- Leukämie, chronisch lymphatische (spezielle Form des Blutkrebs)
- Eingeschränkte Nierenfunktion
- Virusinfektionen, z.B.:
- Pfeiffersches Drüsenfieber (infektiöse Mononukleose)

Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.

Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.

Nebenwirkungen

Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

- Magen-Darm-Beschwerden, wie:
- Übelkeit
- Erbrechen
- Durchfälle
- Weiche Stühle
- Blähungen
- Bauchschmerzen
- Geschmacksstörungen
- Entzündungen der Mundschleimhaut
- Verfärbung der Zahnoberfläche, die vorübergehend ist und durch gute Mundhygiene vermieden werden kann
- Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, wie:
- Juckreiz
- Hautausschlag, schwerer, vor allem bei gleichzeitig bestehendem Hautpilz
- Nesselausschlag
- Anstieg der Leberwerte
- Infektionen mit anderen Bakterien oder mit Hefepilzen

Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.

Hinweise

Was sollten Sie beachten?
- Die Wirkung der Anti-Baby-Pille kann durch das Arzneimittel beeinträchtigt werden. Für die Dauer der Einnahme sollten Sie deshalb zusätzliche Maßnahmen zur Empfängnisverhütung treffen.
- Das Arzneimittel darf nicht vorzeitig abgesetzt werden, weil sonst mit einem (erneuten) Ausbruch der Krankheit zu rechnen ist.
- Vorsicht bei Allergie gegen das Antibiotikum Penicillin oder Cephalosporin!
- Sulfite (E 220 - E 228) können Überempfindlichkeitsreaktionen (z.B. Erbrechen, Durchfall) und eine Verkrampfung der Atemwege hervorrufen.
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Fructose (Fruchtzucker). Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Aspartam/Phenylalanin kann schädlich sein für Patienten mit Phenylketonurie.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.